Inhalte OIB (Orientierung in Berufsfeldern)
an der Nordschule als MindMap:



zum Vergrößern bitte anklicken


Inhalte OIB an der Nordschule nach Klassen gegliedert:
(Berufswegeplanung)

Klassen

   Inhalte

5

·          1 Tag bei Vater oder Mutter im Betrieb

·          Quali-Pass

6

  • 1 Tag bei Freunden aus der Familie im Betrieb

7

8

9

  • Bewerbungsschreiben / Lebenslauf
  • Bewerbungstraining bei außerschulischen Partnern
  • Tage der offenen Türen
  • Berufsschulen
  • Handwerkskammer
  • Teilnahme der Werkrealschüler am Berufsinformationstag
    der Realschule Neureut
  • Teilnahme an der Lehrstellenbörse der Südschule Neureut

10

·          Lebenslauf in D

·          Bewerbung in D



OIB - Orientierung in Berufsfeldern
an der Nordschule

Neureuter Modell - Anschreiben an Neureuter Firmen

Berufsorientierung und Berufswahlunterstützung

Sehr geehrte Damen und Herren,

eine schwierige Etappe für viele junge Menschen stellt der Übergang von der Schule in die Arbeitswelt dar. Durch veränderte Arbeitsmärkte und veränderte Anforderungen an Qualifikation und Kompetenzen wird der Einstieg in das Erwerbsleben für viele Jugendliche zum Problem.

Dies stellt eine zentrale gesellschaftspolitische Herausforderung dar.

Wir, als die Neureuter Hauptschulen, wollen uns mit Unterstützung der Ortsverwaltung und des Ortschaftsrats Neureut dieser Aufgabe stellen.
In den Bildungsplänen 2004 und der Verwaltungsvorschrift des Ministeriums für Kultus und Sport Mitte 2007 werden wir verpflichtet für unsere Schülerinnen und Schüler den
Praxiszug Hauptschule einzuführen. Diese Vorschrift besagt, dass wir als Schulen mindestens 20 Praktikumstage im Laufe der Hauptschulzeit für unsere Schülerinnen und Schüler in Betrieben zu organisieren haben.

Diese Anforderungen können wir nur mit Ihrer Unterstützung und Mitarbeit erfüllen.

In einem „Netzwerk von Schulen und Betrieben“ entwickeln wir im „Neureuter Modell“ Lösungsansätze, die wir in Zusammenarbeit mit Ihnen qualitätsorientiert erproben und weiterentwickeln wollen.

Die Schulleiter der Nord- und Südschule wollen Ihnen gerne ihr erarbeitetes Konzept für das „
Neureuter Modell“ vorstellen und laden Sie
am 13.03.08 um 20.00 Uhr
in das Foyer der Badnerlandhalle
Rubensstr. 21
76149 Karlsruhe-Neureut
herzlich ein.

gez. Ortsvorsteher Herr Stober
gez. Frau Hölzer, Rektorin Nordschule Neureut
gez. Herr Mees, Rektor Südschule Neureut


Bilder vom Informationsabend "Neureuter Modell"

 

Neureuter Modell - erweiteter Praxiszug

Für viele junge Menschen stellt der Übergang von der Schule in die Berufswelt durch veränderte Arbeitsmärkte und Anforderungen an Qualifikationen und Kompetenzen eine schwierige Lebensetappe dar.
Mit Unterstützung der Ortverwaltung luden Ortsvorsteher Herr Stober, die Rektorin der Nordschule, Frau Hölzer und der Rektor der Südschule, Herr Mees Betriebe und Unternehmen Neureuts am 13.03.08 in die Badnerlandhalle ein.
An diesem Abend stellten beide Schulleitungen ihr gemeinsam entwickeltes "Neureuter Modell" ca 80 interessierten Firmen, Vertetern der Innungen, Kammern und der Kreishandwerkerschaft vor.
Als weitere Gäste konnten die beiden zuständigen Schulrätinnen des Staatlichen Schulamts für die Stadt Karlsruhe, der Leiter des Schul- und Sportamts, der Leiter der Berufsberater der Arbeitsagentur sowie der zuständige Berufsberater der Schulen, Stadträte neben vielen Ortschaftsräten begrüßt werden.
Was ist das "Neureuter Modell"?
Nach Erlasslage muss ein Hauptschüler mindestens 20 Praktikumstage im Laufe seiner Schulzeit vorweisen, wobei die bisherige traditionelle Berufswegeplanung, Praktikum im achten Schuljahr, bestehen bleibt.
In Klasse 5 und 6 werden Berufe im direkten Lebensumfeld der Schülerinnen und Schüler beleuchtet, in Klasse 7 sollen Firmen in kurzen einmaligen Unterrichtssequenzen wesentliche Tätigkeiten in der Schule fachpraktisch darstellen. In Klasse 8/9 sollen die Schülerinnen und Schüler an einem festen Nachmittag einen längeren Zeitraum in wechselnden Betrieben verbringen, um einen vertiefenden Eindruck in die Merkmale und Tätigkeitsfelder von Berufen zu bekommen. Sollten hier schulische Mängel zu Tage treten, so können diese zeitnah korrigiert werden.
Im Anschluss an die Präsentation bekundeten in lockeren Gesprächsrunden, bewirtet von den Schülerinnen und Schülern der Schulen ca. 30 Firmen ihr Interesse unsere Bemühen zu unterstützen.
Dafür wollen wir unseren herzlichen Dank allen Beteiligten aussprechen.

Angela Hölzer, Rektorin Nordschule
Wolfgang Mees, Rektor Südschule

 

Neureuter Modell 2009

BoriS-Berufswahlsiegel an der Nordschule Neureut

Schon beim ersten Aufruf dieser Möglichkeit einer Zertifizierung der schulischen Berufswegeplanung im November 2007 durch Herrn Alexander Urban von der IHK Konstanz in der Bildungsakademie des Handwerks in Karlsruhe packte die Nordschule der Ehrgeiz, dieses Berufswahlsiegel zu erhalten. Im Bodenseekreis erhielten in einer allerersten Runde schon einige Schulen dieses Siegel und die Landesstiftung Baden-Württemberg wollte nun diese Auszeichnung für das ganze „Ländle“ einführen.

Die Landesstiftung möchte mit diesem Programm einen Beitrag zur besseren Berufsorientierung der baden-württembergischen Schülerinnen und Schüler leisten und hat sich deshalb im Jahr 2007 dem Netzwerk Berufswahl-SIEGEL angeschlossen, das von der Bertelsmannstiftung initiiert wurde.

Durch das Engagement der Landesstiftung und ihrer Partner soll die schulische Qualitätsentwicklung im Bereich der Berufs- und Studienwahl zu einem zentralen Thema werden.

Im Herbst 2008 meldeten wir uns zu der Ausschreibung an, denn wir verfolgen in einem umfangreichen Berufscurriculum die Weiterentwicklung unserer Schülerinnen und Schüler. Beginnend mit Schnuppertagen in den Klassen 5 und 6, über das Neureuter Modell in Klasse 7, bis zu Ready Steady Go im achten Schuljahr und vielen, vielen Praxistagen in den verschiedensten Berufen möchten wir unsere Schülerinnen und Schüler bezüglich ihrer Berufswahl unterstützen und fördern.

Eine dreiköpfige Jury kündigte sich nun im Frühjahr 2009 zu einem Audit an und nahm die Nordschule unter die Lupe. In ihrer Laudatio bei der feierlichen Übergabe der Urkunde im Haus Biron in Baden-Baden am 15.07.2009 schreibt die Jury: „Die Schule bringt sich aktiv in den Berufswahlprozess mit ein. Hervorzuheben ist hier unter den vielfältigen Aktivitäten insbesondere das „Neureuter Modell“ und das Trainingsprogramm Ready Steady Go. Ziel des Neureuter Modell ist eine produktive und praktische Haupt- und Realschule, die den Schülern eine Lehrstelle nach ihrem Abschluss sichern soll“.

Dieses Siegel besitzt eine Gültigkeit von drei Jahren.

Ich möchte mich an dieser Stelle sehr herzlich bei unseren Kooperationsschulen, der Südschule Neureut, der Werner von Siemens Schule und der Realschule Neureut, für die sehr gute Zusammenarbeit bedanken und gleichzeitig der Südschule auch zum Erhalt dieses Siegels gratulieren. In meinen Dank schließe ich die Bildungsakademie des Handwerks und unsere vielen Betriebe in Neureut und Umgebung mit ein, denen es ebenfalls eine Herzensangelegenheit ist, unseren Jugendlichen Motivation für eine gute berufliche Zukunft zu vermitteln.

Mein ganz besonderer Dank gilt meinem engagierten Kollegium der Nordschule Neureut.

Angela Hölzer, Rektorin